Bei kaltem motor wird die selbstzündungstemperatur durch die verdichtung allein nicht erreicht, deshalb muß der motor vorgeglüht werden.
Zu diesem zweck ist in jeden brennraum eine stabglühkerze eingeschraubt. Die glühkerze besteht im wesentlichen aus einem gehäuse mit eingepreßtem heizstab. Sobald spannung anliegt, heizt sich die heizwicklung im heizstab innerhalb weniger sekunden bis auf über +850 c auf, wodurch die vorglühdauer bis zum anlassen selten länger als 5 sekunden beträgt. Wenn die vorglüh-kontrolleuchte an der armaturentafel erlischt, kann der motor gestartet werden.
Die dauer des vorglühens sowie die automatische nachglühung nach dem start (bis ca. 20 Sekunden) wird vom diesel- steuergerät geregelt, das ein vorglührelais ansteuert.
Regensensor (wo vorgesehen)
Der regensensor a-abb. 51 Befindet
sich hinter dem innenrückspiegel in kontakt
mit der windschutzscheibe und ermöglicht
die automatische anpassung des
wischvorgangs beim intervallbetrieb an
die stärke des regens.
Der sensor hat einen einstellber ...
Diesel-direkteinspritzung
mit common-rail-system (jtd)
74-/77-Kw-motor (100/105 ps) ab 10/98
Der kraftstoff wird von der elektrischen kraftstoffpumpe mit
einem druck von 5 bar zur hochdruckpumpe gefördert. In
der hochdruckpumpe wird bereits bei niedrigen motordrehzahlen
ein konstant hoher druck von bis zu 1350 bar ...