Ausbau
Bremstrommel ausbauen.
Bremsbacken oben so weit auseinanderziehen, daß der radbremszylinder frei wird und die nachstellautomatik die backen in dieser stellung arretiert.
Überwurfmutter für bremsleitung lösen, nicht abschrauben.
Vorher leitungsanschluß reinigen.

2 Befestigungsschrauben für radbremszylinder hinten am bremsträger herausdrehen -obere pfeile-.
Einbau
Lappen unter bremsträgerblech legen.
Mutter für bremsleitung herausschrauben und sofort am neuen radbremszylinder handfest anschrauben. Dadurch ist sichergestellt, daß nur wenig bremsflüssigkeit ausläuft.
Schrauben für radbremszylinder einschrauben und mit 10 nm festziehen.
Überwurfmutter für bremsleitung mit 15 nm, also nicht zu fest, anziehen.
Bremsbacken zurückstellen und bremstrommel einbauen.
Bremsanlage entlüften. Dabei genügt es in der regel, nur den radbremszylinder zu entlüften, dessen leitung geöffnet wurde. Wenn der bremsdruck nach dem entlüften schwammig ist, gesamte bremsanlage entlüften.
Fußbremse mehrmals kräftig durchtreten. Damit ist die hinterradbremse eingestellt.
Achtung, sicherheitskontrolle durchführen:
Sind die bremsleitungen festgezogen?
Befindet sich die bremsleitung in der halterung?
Sind die entlüftungsschrauben angezogen?
Ist genügend bremsflüssigkeit eingefüllt?
Bei laufendem motor dichtheitskontrolle durchführen.
Hierzu bremspedal mit 200 bis 300 n (entspricht 20 bis 30 kg) etwa 10 sec. Betätigen. Das bremspedal darf nicht nachgeben. Sämtliche anschlüsse auf dichtheit kontrollieren.
Anschließend einige bremsungen auf straße mit geringem verkehr durchführen.
Hinweis: bremsflüssigkeit ist als sondermüll zu entsorgen.
"Standard"- bildschirmseite
"Standard"-
bildschirmseite abb. 20
Die standardbildschirmseite kann folgende
angaben anzeigen:
datum
eventuelle einschaltung der elektrischen
servolenkung dualdrive
hinweis beschaffenheit davon fährt
sport (wo vorgesehen) ...
Magnetschalter prüfen/aus- und einbauen
Bei einem defekt des magnetschalters wird das ritzel im
anlasser nicht gegen den zahnkranz des schwungrades gezogen.
Dadurch kann der anlasser den motor nicht durchdrehen.
Dieser defekt tritt häufiger auf als daß der anlassermotor
selbst schadhaft ist ...