Prüfen
Stellung der räder zur radnabe mit farbe kennzeichnen.
Dadurch kann das ausgewuchtete rad wieder in derselben position montiert werden. Radschrauben lösen, dabei muß das fahrzeug auf dem boden stehen.
Fahrzeug vorn aufbocken und räder abnehmen.

Bremsscheibendicke messen. Die werkstätten benutzen dazu einen speziellen meßschieber oder eine mikrometer- bügelmeßschraube, da sich durch abnutzung der bremsscheibe ein rand bildet.

Man kann die bremsscheibendicke auch mit einer normalen schieblehre messen, allerdings muß dann auf jeder seite der bremsscheibe eine entsprechend starke unterlage zwischengelegt werden (beispielsweise 2 zehn- pfennig-stücke). Um das exakte maß der bremsscheiben zu ermitteln, müssen von dem gemessenen wert die dicke der zehn-pfennig-stücke beziehungsweise der unterlage abgezogen werden. Achtung: messung an mehreren punkten der bremsscheibe vornehmen.

Achtung: bremsscheibendicke immer an der dünnsten stelle -pfeile- messen.
Maße für bremsscheibe, siehe seite 170.
Wird die verschleißgrenze erreicht, bremsscheibe erneuern.
Bei größeren rissen oder bei riefen, die tiefer als 0,5 mm sind, bremsscheibe erneuern.
Hinweis: die werkstatt kann die bremsscheibe auf schlag prüfen. Der seitenschlag darf maximal 0,15 mm betragen.
Gemessen wird 2 mm vom äußeren rand der bremsfläche.
Räder so ansetzen, daß die beim ausbau angebrachten brachten markierungen übereinstimmen. Vorher zentriersitz der felge an der radnabe sowie die kegelfläche der radschrauben mit wälzlagerfett leicht einfetten. Gewinde der radschrauben nicht fetten oder ölen. Räder anschrauben.
Fahrzeug ablassen und radschrauben über kreuz mit 90 nm festziehen.
Keilriemen ersetzen/spannen
Nebenaggregate wie kühlmittelpumpe, generator, lenkhilfepumpe
und klimakompressor werden von einem gemeinsamen
breiten keilrippenriemen angetrieben. Nur beim 1,6-1-
motor werden zum antrieb der lenkhilfepumpe und des klimakompressors
(wo vorhanden) separate, zu ...
Zündung/zündkerzen
In der zündanlage wird der zündfunken erzeugt, der das
angesaugte
kraftstoffluftgemisch in brand setzt. Um einen kräftigen
zündfunken erzeugen zu können, wird in den zündspulen
die batteriespannung von 12 volt auf über 30.000 Volt ...