Ausbau

Halteschelle hinter dem katalysator abschrauben -pfeil-.

Hinteres abgasrohr aus den gummihalterungen aushängen und vom katalysator abziehen. Die abbildung zeigt die hintere gummihalterung -pfeil-, die beiden vorderen halterungen sind in abbildung t-2641 zu sehen, siehe seite 121.
Falls das hintere abgasrohr nicht abgezogen werden kann, verbindungsstelle mit einer schweißflamme erwärmen, falls vorhanden. Dabei tank mit einer asbestplatte abschirmen. Nachschalldämpfer mit drehenden bewegungen abziehen.
Steht kein schweißgerät zur verfügung, abgasrohr mit einer eisensäge oder trennschleifer durchtrennen. Das auf dem zwischenrohr verbleibende stück der länge nach aufsägen und mit einem meißel abschlagen.

Schrauben am schraubflansch lösen und katalysator abnehmen.
Einbau
Um die muttern und schrauben der abgasanlage später leichter lösen zu können, empfiehlt es sich, diese mit einer hochtemperatur-kupferpaste, zum beispiel liqui moly lm-508-asc, einzustreichen.

Hitzeschutzblech vom alten auf das neue abgasrohr umbauen, muttern mit 10 nm anschrauben.
Vor dem einbau verbindungsflansche mit stahlbürste reinigen.
Katalysator mit neuer dichtung am vorderen abgasrohr anschrauben, 3 schrauben mit 25 nm festziehen.
Hinteres abgasrohr einsetzen und in die gummihalterungen einhängen. Teile gegeneinander verschieben und dadurch dem unterboden anpassen. Darauf achten, daß die gummihalterungen gleichmäßig belastet und nicht verformt werden. Achtung: der abstand der abgasanlage muß zu allen fahrzeugteilen mindestens 25 mm betragen.
Klemmschraube für schelle des hinteren abgasrohrs mit 25 nm anschrauben.
Gurtstraffer
Um den schutz der vorderen und hinteren
sicherheitsgurte noch effektiver zu gestalten,
ist das fahrzeug (wo vorgesehen)
vorn und hinten mit gurtstraffern ausgestattet.
Diese einrichtungen straffen bei einem
heftigen front- und seitenaufprall die
gurtbänder ...
Magnetschalter prüfen/aus- und einbauen
Bei einem defekt des magnetschalters wird das ritzel im
anlasser nicht gegen den zahnkranz des schwungrades gezogen.
Dadurch kann der anlasser den motor nicht durchdrehen.
Dieser defekt tritt häufiger auf als daß der anlassermotor
selbst schadhaft ist ...