Beim dieselmotor wird reine luft in die zylinder angesaugt und dort sehr hoch verdichtet. Dadurch steigt die temperatur in den zylindern über die zündtemperatur des dieselöls an.
Wenn der kolben kurz vor dem oberen totpunkt steht, wird in die hochverdichtete und etwa +600 c heiße luft dieselöl eingespritzt. Das dieselöl zündet von selbst, zündkerzen sind also nicht erforderlich.
Bei kaltem motor wird allein durch die verdichtung die zündtemperatur nicht erreicht. In diesem fall muß vorgeglüht werden.
Dazu befindet sich in jeder wirbelkammer eine glühkerze, die den brennraum aufheizt. Außerdem besitzt der dieselmotor ein dehnstoffelement, das bei kaltem motor den kolben des spritzverstellers in der einspritzpumpe über einen bowdenzug in richtung "früh" verstellt. Dadurch wird der kraftstoff früher in die heiße luft eingespritzt, der kalte motor springt schneller an und läuft gleichmäßiger. Sobald der motor seine betriebstemperatur erreicht hat, stellt sich das dehnstoffelement automatisch zurück.
Unterbodenschutz / hohlraumkonservierung
Die gesamte bodenanlage einschließlich der hinteren radkästen ist mit unterbodenschutz beschichtet. Die besonders stark gefährdeten bereiche in den vorderen radläufen sind mit kunststoffschalen gegen steinschlag geschützt. Darüber hinaus w ...
1,6-L-motor
Ausbau
Ansaugluftfilter und luftschlauch zum drosselklappenstutzen
ausbauen, siehe seite 100.
Keilriemen ausbauen, siehe seite 58.
Kühlflüssigkeit ablassen, siehe seite 71.
Kühlmittelleitungen am drosselklappenstutzen abbauen.
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